Budapest besitzt -als einzige Hauptstadt weltweit – mehr als 120 Thermalquellen und Thermalbrunnen. Täglich geben diese über 70 Millionen Liter Wasser ab. Bereits im 2. Jahrhundert gab es im damals römischen Aquincum, dem heutigen Budapest, 14 Thermen. Auch die Türken wussten die Quellen zu schätzen und etablierten während ihrer Herrschaft die türkische Badekultur mit Hammam. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden monumentale Repräsentativbauten errichtet wie das Gellért-Bad oder das Széchenyi-Bad, die damals größten Badekomplexe Europas. Ob man im Heilwasser Genesung, Entspannung, Erfrischung oder sportliche Aktivitäten sucht, in Budapest kommt jeder auf seine Kosten!

Die wichtigsten Heil- und Freibäder sind:  Gellért (elegantestes Heilbad Ungarns mit Frei- und Erlebnisbad), Rudas (Heilbad, türkisches Bad), Rác (besitzt einen Wirlpool auf der Dachterrasse, die einen atemberaubenden Blick über die Donau bietet), Király („Königsbad“, Heilbad, Türkisches Bad), Palatinus (Jugendstilbau auf der Margaretheninsel, Heil- und Freibad), Dagály (Heil- und Freibad),  Lukács (Heil-, Schwimm- und türkisches Bad), Veli Bej (Heilbad, türkisches Bad), Dandár (Heilbad), Csepeli (Freibad), Csillaghegyi (Freibad), Paskál (Freibad), Pesterzsébeti (Freibad), Ujpesti (Freibad), Pünkösdfördöi (Freibad), Római (Frei- und Erlebnisbad), Széchenyi (Heil- und Schwimmbad). Es gibt auch viele Schwimmbäder in Budapest, wie das bekannte Czászár in Buda und das Sportschwimmbad auf der Margaretheninsel.

2008 eröffnete zudem der größte überdachte Wasserthemenpark Europas, das Ramada Resort.

Széchenyi-Bad

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