Gellértberg (Gellérthegy)
Der Gellértberg liegt im I. und XI. Bezirk Budapests und wurde nach Giorgio di Sagredo, dem Heiligen Gellért benannt, der von diesem Berg zu Tode gestürzt wurde.

Gellért-Denkmal (Gellérthegy)
Es steht nahe der Elisabethbrücke am Gellértberg und erinnert an den Heiligen Gellért, einen Bischof, der den Märtyrertod erlitt.

Zitadelle (Gellérthegy)
Auf dem Gellértberg befindet sich die Zitadelle, eine ehemalige Festung, die im Jahre 1854 von den Habsburgern gebaut wurde. Von hier können die Besucher das zum Weltkulturerbe gehörende Budapester Panorama in voller Pracht genießen. Weitere Sehenswürdigkeiten des Berges sind die Statue des Bischofs St. Gellért, die Felsenkirche St. Gellért und die Freiheitsstatue.

Freiheitsstatue (Gellérthegy)
Die Freiheitsstatue Budapests steht auf dem Gellértberg vor der Zitadelle im Stadtteil Buda. Sie wurde 1947 zu Ehren der Soldaten, die das Land im Zweiten Weltkrieg befreiten, errichtet. Die dargestellte Frauengestalt ist mit 14 Metern die größte aus einer Gruppe von drei Bronzestatuen und erreicht mit ihrem Sockel eine Gesamthöhe von etwa 40 Metern. Sie ist so aufgestellt, dass sie von fast jedem Ort in Budapest zu sehen ist.

Königlicher Burgpalast in Buda (Szent György tér 2)
Der Burgpalast stellt eine der größten Touristenattraktionen Budapests dar. Der Burgpalast ist kaum zu verfehlen, da er auf dem Budaer Berg in Budapest als höchstgelegenes Gebäude über die Stadt ragt und die im klassizistischen Stil rekonstruierte Palastkuppel von weiter Ferne zu erkennen ist. Der Burgberg beherbergt neben dem Palastkomplex noch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, wie zwei Höhlensysteme die sich unterhalb der Burg befinden oder die mittelalterliche Burgstadt. Der Burgpalast mit seiner mittelalterlichen Befestigungsmauer nimmt jedoch den größten Teil des Berges in Anspruch. Der Palastkomplex stellt zudem das größte Bauwerk ganz Ungarns dar. König Béla IV. ließ den Palast im 13. Jahrhundert als Königsresidenz erbauen, im Laufe der Jahrhunderte wurde der Komplex stetig erweitert. Im zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil der alten Gemäuer zerstört, da das Höhlensystem von den Deutschen als Hauptquartier nutzt wurde. Die Rekonstruktion des Gebäudes dauert bis heute an. Der Burgpalast wurde einst im gotischen Stil erbaut und wurde später im Renaissancestil umgebaut. Für jedermann zugänglich und zu besichtigen befinden sich heute im Inneren des Palastes Regierungsgebäude und Museen. Besonders erwähnenswert ist hierbei die Nationalgalerie, die sich über vier Palastetagen erstreckt und Kunstwerke vom Mittelalter bis in die Moderne zeigt.

Standseilbahn Budaer Burg (Clark Ádám tér)
Die kleine Bahn ist ein besonderer Pendelzug. Die untere Haltestelle ist der Clark Ádám Platz, die obere befindet sich zwischen dem Sándor-Palast und der Budaer Burg. Als ein Element des Budapester Donau-Panoramas ist sie seit 1987 ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Fischerbastei (Szentháromság tér 5)
An der Stelle der alten Budaer Burgmauer wurde die Bastei nach den Plänen von Frigyes Schulek, der auch mit dem Umbau der daneben stehenden Matthiaskirche beauftragt wurde, zwischen 1895 und 1902 im neoromanischen Stil gebaut. Ihr Name weist darauf hin, dass dieser Teil der Burgmauer im Mittelalter von der Fischerzunft beschützt wurde. Ihre spitzen Steintürme symbolisieren die sieben Stammesführer der Ungarn.

Parlament (Kossuth Lajos tér 1-3)
Das größte Gebäude des Landes befindet sich am rechten Ufer der Donau. Es wurde im neugotischen Stil erbaut nach Plänen von Imre Steindl. In der Bauzeit von 1884 bis 1904 entstanden bei einer Gebäudelänge von 268 m insgesamt 691 Räume. Die Kuppel hat eine Höhe von 96 m. Seit dem Jahre 2000 sind die Krönungsjuwelen Ungarns im Parlament zu sehen (Krone von St. Stephan, Zepter, Reichsapfel und Schwert aus der Renaissancezeit).

Gresham Palast (Széchenyi István tér 5-6)
Nach den Plänen von Zsigmond Quittner und den Gebrüder Vágó wurde das Gebäude im Jahre 1907 als der Budapester Sitz der Londoner Versicherungsgesellschaft „The Gresham“ gebaut. Heute findet man das Luxushotel Four Seasons Gresham Palace in diesem prachtvollen Gebäude. Im Erdgeschoss befand sich früher das berühmte Gresham Kaffeehaus.

Dreschler Palast (Ballettinstitut, Andrássy út 25)
Der Dreschler-Palast wurde zwischen 1883 und 1886 nach den Plänen von Ödön Lechner und Gyula Pártos gebaut. Das ehemalige Kaffeehauses beherbergte Jahrzehnte lang ein Ballettinstitut und eine Artistenschule.

Großmarkthalle (Fövám tér 1-3)
Die große Markthalle ist eines der schönsten funktionellen Gebäude in Budapest. Die prächtigen Baukeramiken auf dem Dach stammen aus der Zsolnayfabrik. Beim Betreten des Gebäudes überraschen die Dimensionen, aber auch die bahnhofähnliche Ausstattung. Im Erdgeschoss werden hauptsächlich Lebensmittel angeboten, auf der oberen Etage ungarische Folklorewaren, im Keller ist ein Supermarkt zu finden.

Mai Mano Haus (Nagymezö utca 20)
Das achtstöckige Baudenkmalgebäude wurde 1894 erbaut. 1931 zog das Vergnügungslokal Arizóna ein, das eines der berühmtesten seiner Zeit war. Nachdem die Besitzer 1944 vom den Pfeilkreuzlern verschleppt wurden, diente das Gebäude als Schule. Der letzte Besitzer war der Ungarische Automobilklub. Heute befinden sich hier die Mai Manó Galerie und das Haus der Ungarischen Fotografie.

Andrássy Straße
Die Andrássy Straße ist mit 2310 Meter die längste Radialstraße mit einheitlicher Architektur in Budapest, die die Innenstadt mit dem Stadtwäldchen verbindet. Im Jahre 2002 wurde sie mit der darunter fahrenden Millenniums-U-Bahn und dem am Ende liegenden Heldenplatz Teil des Weltkulturerbes. An dieser Straße befinden sich die schönsten eklektischen Gebäude von Budapest.

Heldenplatz (Hösök tere)
Die drei wichtigsten Elemente des riesigen Geländes ist die im Jahre 1896 gebaute Kunsthalle, das im Dezember 1906 übergegebene Museum  für Schöne Künste und Millenniumsdenkmal. Das Denkmal verbindet Kunsthalle und Museum visuell. Das Denkmal wurde im eklektischen Stil und in Form eines Halbkreisbogens gebaut. In der linken und rechten Säulenhalle stehen die Reiterstatuen von Fürst Árpád und sechs weiteren Stammesfürsten.

Milleniumdenkmal (Hösök tere)
Das Millenniumsdenkmal steht in der Mitte des Heldenplatzes und erinnert an die Helden der ungarischen Geschichte. Das von Albert Schickedanz und György Zala geschaffene Monument, dessen Errichtung das Parlament während der Millenniumsfeierlichkeiten 1896 beschlossen hatte, wurde 1929 fertiggestellt. In der Mitte steht die fünf Meter große Figur des Erzengels Gabriel auf einer 36 Meter hohen Säule, in seinen Händen hält er die heilige ungarische Krone und das apostolische Doppelkreuz.

Kunsteisbahn (Olof Palme sétány 5)
Am Rande des Budapester Stadtwäldchens, zwischen dem Heldenplatz und der Vajdahunyadburg, befindet sich Europas größte Kunsteisbahn. 1926 wurde sie als zweite Eisbahn des Kontinents (nach Wien) eröffnet

Zoologischer und Botanischer Garten (Állatkerti krt. 6-12)
Der 1866 gebaute Zoologische Garten ist der älteste Zoo in Ungarn und verfügt über die bedeutendste Sammlung des Landes. Der Zoologische Garten beherbergt etwa 3500 Pflanzen- und 750 Tierarten, ist 11 Hektar groß und seit 1986 ein Naturschutzgebiet. Innerhalb des Zoos sind verschiedene architektonische Stile an Denkmälern zu betrachten, z.B. das Elefantenhaus oder das Eingangstor im Jugendstil.

Schloss Vajdahunyad (Vajdahunyad vár 1146)
Auf der Széchenyi-Insel im Stadtpark befindet sich das Schloss, das aufgrund des von der Seite des Sees sichtbaren Schlossteiles auch „Vajdahunyad-Burg“ genannt wird. In diesem einzigartigen, verschiedene Baustile vereinenden Gebäude befindet sich das größte landwirtschaftliche Museum Europas. Das Schloss wurde anlässlich der Millenium-Ausstellung gebaut.

Millenium U-Bahn (Vörösmarty tér 7)
Nach der Underground in London ist sie die zweitälteste U-Bahn der Welt und wurde 1896 anlässlich der Millenniumsfeiern zur tausendjährigen Landnahme der Ungarn in Betrieb genommen. Nach der Eröffnung der Millenniums-Linie zwischen Gizella tér und Artézi fürd? besichtigte der damalige österreichische Kaiser und gleichzeitig auch ungarische König Franz Joseph I. die Untergrundbahn.

Schuhe am Donauufer – Denkmal (1051 Roosevelt tér – Kossuth tér)
Das Denkmal wurde am 16. April 2005 zur Erinnerung an die ungarischen Juden gestellt, die unschuldig erschossen und in die Donau geworfen wurden. Die Hinrichtungen wurden massenhaft vollzogen und die Opfer waren gezwungen, am Ufer der Donau Schlange zu stehen. Der Platz des Denkmals ist symbolisch.

Jüdischer Friedhof (Kozma u. 6)
Der jüdische Friedhof in der Kozma-Straße ist der größte jüdische Friedhof Ungarns. Auf ihm befindet sich ein Mahnmal für 600.000 jüdische Opfer des Holocaust. Das Mahnmal ist berühmt als „Art-Nouveau-Memorial“

Mikve (Kazincsy utca 16)
Das jüdische Bad ist das einzige von Budapest und verfügt über eine lange Geschichte.chen Herrschaft siedelten hier deutsche Händler und andere Bürger. Lohnenswert ist auch die Besichtigung der Kirche auf dem Szervita Platz, deren Fassade im eklektizistischen Stil gebaut wurde.

Keleti Bahnhof (Baross tér)
Dieser Bahnhof ist der wichtigste der drei großen internationalen Bahnhöfe der ungarischen Hauptstadt Budapest, da er von den meisten internationalen Zügen angefahren wird. Der Bahnhof liegt an der Ostseite des Baross tér im Stadtteil Pest im VIII. Bezirk. Der im Neorenaissancestil errichtete Kopfbahnhof wurde in den Jahren 1881 bis 1884 vom Eisenbahntechniker János Feketeházy und dem Architekten Gyula Rochlitz geplant und erbaut. Zur Eröffnung galt er als einer der modernsten Bahnhöfe Mitteleuropas, da er als einer der ersten über eine elektrische Beleuchtung und ein zentrales Stellwerk verfügte.

Westbahnhof (Nyugati tér 57)
Der Westbahnhof (Nyugati pályaudvar) in Budapest ist neben Ost- (Keleti) und Südbahnhof (Déli) einer der drei großen internationalen Bahnhöfe in Ungarns Hauptstadt Budapest. Aus architektonischer Sicht gilt er als der interessanteste Bahnhofsbau der Stadt. Obwohl der Bahnhof auf der Ostseite der Donau im nördlichen Teil von Pest liegt, entschied man sich für den Namen Westbahnhof, da von hier aus die Züge in Richtung Westen abfuhren, vor allem nach Wien. Auffällig ist die große Glasfassade des Westbahnhofes mit den drei weit ausladenden Eingangstüren. Dahinter befindet sich die aus Stahl und Glas errichtete Mittelhalle des Architekten Gustave Eiffel, welche sich durch ihre Transparenz und Leichtigkeit auszeichnet.
Nördlich angrenzend ist eines der größten Einkaufszentren Budapests zu finden, das Westend City Center.

Ungarische Akademie der Wissenschaften (Széchenyi István tér 9)
Die Ausführung begann im Frühling 1862 mit der Leitung von Miklós Ybl und Antal Szkalnitzky, die Einweihung erfolgte im Jahre 1865. Die Fresken des Prunksaales sind die Werke von Károly Lotz.